Von Pfleger:in zu Praxisanleiter:in oder Pflegepädagog:in

Sie arbeiten in der Pflege und haben Interesse daran, Ausbilder:in für neue Fachkräfte zu werden? Oder sind vielleicht schon Praxisanleiter:in und haben Lust, weiter in den Bereich der Lehre einzusteigen? Wir haben hier zusammengefasst, wie man Ausbilder:in in der Pflege wird, welche Aufgabenfelder dies umfasst und wo man überall mit den entsprechenden Qualifikationen arbeiten kann.

Grundsätzlich muss man zwischen zwei verschiedenen Bereichen der Ausbildung unterscheiden: Es gibt die Praxisanleiter:innen, die die Azubis in der Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Praxen vor Ort unterstützen und im praktischen Bereich weiterbilden und auf der anderen Seite die Pflegepädagog:innen, die an den Berufsschulen das theoretische Wissen vermitteln.


Der Weg zum Ausbilder – zur Ausbilderin


Sowohl für die Laufbahn als Praxisanleiter:in als auch für die theoretische Lehre als Pflegepädagog:in ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder der Entbindungspflege Voraussetzung.

Um Praxisanleiter:in zu werden, folgt dann eine Weiterbildung von circa 300 Stunden, in der Methoden zur Anleitung und Fachkompetenzen vermittelt werden. Für die Bezeichnung Pflegepädagog:in ist hingegen ein Studium nötig, welches in Bachelor und Master aufgeteilt ist und Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaft´, aber auch Psychologie, Soziologie und Didaktik thematisiert.


Praxisanleiter:in - Arbeitgeber und Aufgabenbereiche


Seit der Umstellung zur generalistischen Pflegeausbildung muss jeder Ausbildungsbetrieb über ein:e Praxisanleiter:in mit einer entsprechenden Weiterbildung verfügen. Demnach kann man mit dieser Qualifikation in den meisten Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und auch Praxen arbeiten. In der Regel ist die Tätigkeit dabei ergänzend zum eigentlichen Aufgabenfeld als Pflegekraft.

Als Praxisanleiter:in ist man verantwortlich für die praktische Ausbildung der Azubis und hat das Ziel, diese zum selbständigen Arbeiten zu befähigen. Dafür führt man die Azubis in die Arbeitsabläufe ein, leitet diese an, demonstriert Vorgänge und steht für Fragen zur Verfügung. Zudem steht man im engen Austausch mit der Berufsschule, um die verschiedenen Stationen der praktischen Ausbildung zu koordinieren und die Leistungen der Auszubildenden zu bewerten.

Ist man ausgebildete:r Praxisanleiter:in, muss jährlich eine Fortbildung im Umfang von 24 Stunden absolviert werden. Im Gehalt schlägt sich die Zusatzqualifikation in den seltensten Fällen wieder – hier zählt vor allem die Begeisterung daran, Wissen zu vermitteln.


Pflegepädagogik – Arbeitgeber und Aufgabenbereiche


Mit einem Studium der Pflegepädagogik sind die Möglichkeiten und Optionen schon deutlich umfangreicher. Dieses Studium kann entweder direkt nach der Pflegeausbildung oder erst nach der Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter:in absolviert werden.

Mit dem entsprechenden Master-Abschluss kann man dann als Lehrkraft an einer Schule für Pflegeberufe arbeiten, was in der Regel auch besser vergütet wird, als die Tätigkeit in der Pflege und als Praxisanleiter:in. Auf dieser Grundlage besteht die Möglichkeit, sich zur Schulleitung weiterzuentwickeln, womit dann auch die strukturelle und pädagogische Planung der Ausbildung an der Schule sowie die Entwicklung des Curriculums und des Schulprogramms einhergehen. Darüber hinaus kann man mit diesem Studium auch Dozent:in für die entsprechenden Fächer an einer Hochschule oder Universität werden.

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